emco Bad: Modernes Badezimmer

Für morgen denken: Wie macht man Baddesign für die Zukunft?

Die Anforderungen an zukunftsfähiges Baddesign sind sehr komplex geworden. Gibt es ein Erfolgsrezept?

Ulli Finkeldey: Wirklich entscheidend ist letztendlich, ob die Idee beim Endkunden Faszination auslöst und seine Emotionen weckt. Denn der Hersteller kann noch so zukunftsorientiert und das Design, die Technik noch so perfekt sein, wenn das Gesamtergebnis nicht überzeugt, dem Nutzer nicht gefällt, zu kompliziert oder futuristisch ist, wird sich das Produkt auf dem Markt nicht nachhaltig durchsetzen können.

Anfang der 2000er-Jahre erkannte emcobad in Zusammenarbeit mit nexus product design das Potential der Integration von Bad-Accessoires in die Wandarchitektur. Eine tragfähige Idee?

Kai Uetrecht: Auf diese Weise ist das erste WC-Modul in Unterputzbauweise entstanden, damals ein absolutes Novum auf dem Markt. Das Produkt war letztendlich so erfolgreich, dass das Konzept konsequent auf weitere Funktionen und Badbereiche ausgeweitet wurde. Inzwischen hat sich aus der Grundidee, klassische Bad-Accessoires in stilvolle Moduleinheiten zu integrieren, das äußerst vielfältige Raumsystem emcoasis entwickelt, das nach wie vor hohe Faszination bei den Nutzern auslöst. Auf der einen Seite haben wir mit den grifflosen Glasoberflächen und der innovativen ‚push-to-open‘-Funktion schon frühzeitig und instinktiv den heute in vielen Bereichen vorherrschenden Trend von Reduktion und Flächenbündigkeit erkannt. Und zur Vereinfachung der Montage wurde ein Einbaurahmen entwickelt, der gleich mehrere Funktionen erfüllt: Stabilitätssicherung, Platzhalter während der Installations- und Beplankungsarbeiten sowie abschließende Positionierungshilfe.